Den Ursachen auf der Spur

Gallenblasenkrebs

Gallenblasenkrebs ist eine maligne Entartung des Epithelgewebe der Gallenblase.

Von 100.000 Einwohner erkranken derzeit ca. 5 an einem Gallenblasenkrebs. Die Tumorarten werden je nach Zellart in unterschieden wie z.B. Adenokarzinome, Sarkomazellen usw.

Aufgrund der Antamischen Lage und der physiologischen Aufgaben leiten sich Symptome je nach Erkrankungsstand davon ab. So gehen der Diagnose häufig unklare Oberbauchbeschwerden voraus, auch weitere Symptome wie Ikterus (Gelbsucht), Gewichtsverlust, Erbrechen und Appetitverlust können auftreten. In der klinischen Untersuchung liegt meist ein positives Murphy & Courvoisier-Zeichen vor.

Die Diagnose wird mittels Ultraschalluntersuchung, Laborbefunde, Klinik und letztlich durch ein endoskopische Cholangiographie bestätigt. Hierbei wird mittels Spiegelsonde über die Speiseröhre und Dünndarm sich ein Blick mittels Kontrastmittel in Gallenwege & Gallenblase verschaffen. Ebenso können Röntgenradiologische Untersuchungen sowie ein CT zum Einsatz kommen.

Gelegntlich findet man Anamnestisch bei Patienten mit Gallenblasenkrebs Gallensteine. Diese machen ca.2% der Erkrankten aus.

Schulmedizinisch steht der chirurgische Eingriff im Vordergrund, je nach Stadium ist dieser mehr- bzw. weniger - Umfangreich. In extremen Fällen kann es zur Entfernung von teilen des Dünndarms und der Bauchspeicheldrüse kommen. In diesen Fällen ist die Lebensqualität der Patienten im nach hinein sehr stark eingeschränkt, weil Dünndarm & Pankreas sehr großen Einfluss auf Verdauungsprozesse haben.

Im Anschluss an eine Operation wird sehr häufig zu Chemotherapien geraten wie z.B. mit Oxaliplatin, 5FU etc.

Sehr selten wird Patienten zu einer lokalen Chemotherapie geraten. Wir empfehlen, wenn möglich, eine solche Art der Chemotherapie in Kombination mit weiteren Therapiemethoden. Dafür ist es allerdings wichtig, dass der Tumor auf die Gallenblase begrenzt ist, was sehr häufig zum Zeitpunkt der Diagnose nicht mehr der Fall ist.

Die Einsatz einer Bestrahlung bei einem Gallenblasenkrebs wird derzeit selbst unter Medizinern noch stark diskustiert. Sollte Ihnen eine Chemotherapie oder Bestrahlung ans Herz gelegt werden, so bitten Sie Ihren behandelnden Arzt nett darum, Ihnen Studien (schriftliche Dokumente etc. ) vorzulegen.

Komplementäre Therapieansätze der Naturheilpraxis Gallus in Ilsede im Kreis Peine bei Gallenblasenkrebs:

Ernährung & Bewegung

Die Durchführung einer Ballaststoffreichen Ernährung sowie eine Umstellung auf Paleo,- bzw. LOGI Ernährung, sind bei einem Gallenblasenkrebs wärmstens zu empfehlen. Ziel von LOGI - & Paleo ist ein Niedrig Glykämischer Index also ein niedriger Blutzuckerspiegel. Das feststellen von Nährstoffdefiziten, Schleimhautdysbiosen hat beim Gallenblasenkrebs ebenso Priorität wie bei anderen Krebs- sowie chronischen Erkrankungen. Eine ausreichende Bewegung an der frischen Luft und Bewegung können ebenfalls das Befinden von Patienten bessern. So konnten Studien zeigen, dass mit gesteigerter körperlicher Aktivität nicht nur die Nebenwirkungen der herkömmlichen Therapien minimiert werden können, sondern auch die Gesamtüberlebenszeit sowie eine verminderte Rückfallwahrscheinlichkeit erreicht werden können.


Vitamin C Hochdosis Therapie

Vitamin C wird in der Naturheilpraxis Gallus und auch speziell beim Gallenblasenkrebs per Infusion verabreicht. Dieses verursacht bei hohen Konzentrationen (> 15gr.) in Tumorzellen  Wasserstoffperoxid, dass die sog. Apoptose (programmierte Zelltod)  auslöst. Gesunde Zellen sind davon nicht betroffen und werden auch nicht  geschädigt. Ebenso wird   durch Vitamin C das Allgemeinbefinden von  Krebspatienten gebessert,   Nebenwirkungen von Chemotherapie &  Bestrahlung können durch die   Hochdosierte Zufuhr von Vitamin C  eingeschränkt werden. Dies konnte in einer Studie die öffentlich  einsehbar ist (hier) nachgelese werden.

Artemesia annua intense (Beifuß) das "pflanzliche Chemotherapeutikum"

Artmesia annua intense ist nicht nur wirksam bei bakteriellen Infektionen,   Malaria (Nobelpreis  2015)sondern auch bei Krebs. So haben auch Tumorzellen des Gallenblasenkrebs 15 x mehr  Eisenrezeptoren als gesunde   Zellen. Über diese hohe Rezeptorendichte  gelangt Artemesia in die   Tumorzelle und löst Oxidationsprozesse aus bei  denen hochtoxische   Hydroxylradikale gebildet werden. Hydroxylradikale  sind die   aggresivsten und toxischsten Radikale zugleich. In Verbindung  mit dem   von Vitamin C gebildeten Wasserstoffperoxid kann keine  Krebszelle   dieser "Panzerbrechenden Waffe"  widerstehen. Bei Karzinomerkankungen des Verdauungstraktes empfehlen wir in der Naturheilpraxis Gallus in Ilsede bei Peine zusätzlich zur intravenösen Verabreichung, die orale Gabe von Artemesin.


Organopeptide

Peptide sind kurze Aminosäureketten, welche eine Stimulierung von Lymphozyten aller Art (z.B. T-Helferzellen) nach sich ziehen und die Freisetzung von Zytokinen (immunologische Botenstoffe) bewirken. Mittels Organpräparate kann das Allgemeinbefinden sowie die Verträglichkeit von Chemotherapie und Bestrahlung gesteigert werden.

Enzymtherapie

Neben dem Einsatz in der Rheumatologie und Autoimmunologie sowie bei chronisch entzündlichen Erkrankungen steht die Behandlung der malignen  Geschwulstkrankheiten im Vordergrund. Auch bei Gallenblasenkrebs sind Proteolytische Enzyme in der Lage Moleküle wie z.B. das Tumor-CD44 Molekül zu unterdrücken und können dadurch ein wesentlicher Beitrag zur Einschränkung des metastasierungsprozesses leisten. Eine weitere erfreuliche Wirkung ist   die Stimulierung des humoralen und zellulären Immunsystem. So konnte in Studien die gesteigerte Phagozytosefähigkeit von Abwehrzellen nachgewiesen werden.

Orthomolekulare Therapie

Mit dem Einsatz von Mikronährstoffen in Form von Nahrungsergänzungsmittel haben wir in der Naturheilpraxis Gallus in Ilsede bei Peine gute Erfahrungen bei Gallenblasenkrebs gemacht.  Bereits zum Zeitpunkt der Tumordiagnose weisen Patienten häufig enorme Nährstoffdefizit auf. Speziell im Kampf gegen den Krebs werden antioxiadive Nährstoffe stark beansprucht, weswegen der gezielte Einsatz von Mikronährstoffen insbesondere bei Gallenblasenkrebs mehr als Sinnvoll sein kann.