Den Ursachen auf der Spur

Korpuskarzinom

Das Korpus- oder auch Uterus bzw. Endometriumskarzinom ist eine von der Schleimhaut(dem Endometrium) ausgehende maligne Erkrankung. Ungefähr 30 von 100.000 Frauen erkranken jährlich in Deutschland. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt im 70. Lebensjahr. Am häufigsten handelt es sich beim Korpuskarzinom um ein Adenokarzinom. Als belegt gilt, dass das Risiko an einem Korpuskarzinom zu erkranken steigt, wenn Frauen eine Östrogentherapie erhalten oder mit z.B. Tamoxifen wie beim MammaCa behandelt werden. Ein hormoneller Einfluss scheint bei dieser Erkrankung sehr wahrscheinlich, genaue Mechanismen müssen allerdings erst weiter erforscht werden.

Die Schulmedinische Therapie ergibt sich je nach Stadium, dies kann von Erhaltung und ständiger Kontrolle des Endometrium sowie bis zur Komplettentfernung auf chirurgischen Wege erfolgen. Häufig wird in späteren Stadien eine Bestrahlung hinzugezogen, seltener eine Chemo- bzw. Hormontherapie.

Komplementär medizinisch steht die Minimierung von Strahlenschäden im Vordergrund sowie die Reduktion von Metastasierungsfähigen Tumorzellen. Auch nach erfolgtem operativen Eingriff ist eine Sekundärprävention durch Naturheilkundliche Maßnahmen im Rahmen der rezidivprophylaxe unseres Erachtens nach, sinnvoll.

Komplementäre Therapieansätze der Naturheilpraxis Gallus in Ilsede im Kreis Peine beim Korpuskarzinom:

Vitamin C Hochdosis

Vitamin C verursacht bei hohen Konzentrationen (> 15gr.) in Tumorzellen Wasserstoffperoxid, das die sog. Apoptose (programmierte Zelltod) auslöst. Gesunde Zellen sind davon nicht betroffen und werden auch nicht geschädigt. Insbesondere Tumorzellen die nach einem operativen Eingriff noch im Blutkreislauf vorhanden sind (TKTL 1 pos. Zellen) können durch Vit. C Hochdosisinfusionen minimiert werden, dadurch kann einem Rezidiv wie auch von einem Korpuskarzinom vorgebeugt werden.  Ebenso wird durch Vitamin C das Allgemeinbefinden von Krebspatienten verbessert, Schädigung von Bestrahlungen können durch die hochdosierte Zufuhr von Vitamin C eingeschränkt werden. Dies konnte in einer Studie die öffentlich einsehbar ist (hier) nachgewiesen werden.

Artermesia annua intense (Beifuß) das pflanzliche Chemotherapeutikum“

Ein altes, aus der Traditionellen Chinesischen Medizin bekanntes Heilmittel, welches wirksam ist bei bakteriellen Infektionen, Malaria (Nobelpreis 2015) und auch bei Krebs. Tumorzellen so auch Zellen des Korpuskarzinom haben 15 mal mehr Eisenrezeptoren als gesunde Zellen. Über diese hohe Rezeptorendichte gelangt Artemesia in die Tumorzelle und löst Oxidationsprozesse aus, bei denen hochtoxische Hydroxylradikale gebildet werden. Hydroxylradikale sind die aggresivsten und toxischsten Radikale zugleich. In Verbindung mit dem von Vitamin C gebildeten Wasserstoffperoxid kann keine Krebszelle dieser „panzerbrechenden Waffe“ widerstehen. (Zitat Prof.Dr. Kuklinski) Es kommt zum Absterben der Krebszelle.


Ernährung & Bewegung

Neben einer ballaststoffreichen Ernährung empfehlen wir in der Praxis für biologische Krebstherapie Gallus in Ilsede bei Peine die sog. Paleo,- bzw. LOGI Ernährung, welche einen niedrigen glykämischen Index, also einen niedrigen Blutzuckerspiegel, zum Ziel hat. Die Funktionalität der Mitochondrien („Kraftwerke der Zellen“) steht im Mittelpunkt dieser Ernährungsweise. Das Feststellen von Nährstoffdefiziten hat ebenso Priorität wie bei chronischen Erkrankungen. Auf eine ausreichende Bewegung an der frischen Luft sollte ebenfalls geachtet werden. Studien konnten zeigen, dass mit gesteigerter körperlicher Aktivität nicht nur die Nebenwirkungen der herkömmlichen Therapien minimiert werden können, sondern auch die Gesamtüberlebenszeit sowie eine verminderte Rückfallwahrscheinlichkeit erreicht werden können. 

Sauerstoff - Ozontherapie

Durch die gesteigerte Zufuhr von Sauerstoff O² (Ozontherapie, HOT, Oxyvenierung) können proOxidative Prozesse wie o.g. intensiviert werden. Zugleich wird die Durchlutung im Gewebe deutlich gesteigert sowie Nebenwirkung von Chemotherapie und Bestrahlung minimiert und das Allgemeinbefinden verbessert.

 

Organopeptide

Peptide sind kurze Aminosäureketten, welche eine Stimulierung von Lymphozyten aller Art (z.B. T-Helferzellen) nach sich ziehen und die Freisetzung von Zytokinen (immunologische Botenstoffe) bewirken. Mittels Organpräparate kann das Allgemeinbefinden sowie die Verträglichkeit von Chemotherapie und Bestrahlung gesteigert werden.

Enzymtherapie

Neben dem Einsatz in der Rheumatologie und Autoimmunologie sowie bei chronisch entzündlichen Erkrankungen steht die Behandlung der malignen Geschwulstkrankheiten im Vordergrund. Proteolytische Enzyme sind in der Lage Moleküle wie z.B. das Tumor-CD44 Molekül zu unterdrücken und können  dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Einschränkung des Metastasierungsprozesses leisten. Eine weitere erfreuliche Wirkung ist die Stimulierung des humoralen und zellulären Immunsystem. So konnte in Studien die gesteigerte Phagozytosefähigkeit von Abwehrzellen nachgewiesen werden. Eine weitere erfreuliche Wirksamkeit von Enzymen ist die antiödematöse Wirkung wie z.B. bei Lymphödem nach Mammaamputation.

Orthomolekulare Therapie

Der Einsatz von Mikronährstoffen in Form von z.B. Nahrungsergänzungsmittel hat sich nicht nur zur Minderung von chemotherapeutischen Nebenwirkungen bewährt. Ebenso kann der Einsatz von Selen, Curcuma u.a. positive Auswirkungen auf den Patienten haben.
Bereits zum Zeitpunkt der Tumordiagnose weisen Patienten häufig enorme Nährstoffdefizit auf. Speziell im Kampf gegen den Krebs werden antioxidative Nährstoffe stark beansprucht, weswegen der gezielte Einsatz von Mikronährstoffen mehr als sinnvoll sein kann.


Misteltherapie

Die Behandlung mit Mistellektinen ist wohl eine der ältesten und bekanntesten naturheilkundlichen Therapiemethoden im Rahmen der Krebstherapie. Die Inhaltsstoffe der Mistel wirken immunstimulierend und können zur Steigerung der Lebensqualität beitragen. In der Schmerztherapie kann der Einsatz der Mistel als lokale Segmenttherapie erfolgen.


Mykotherapie

Die Mykotherapie hat ihren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Verwendet werden Pilze wie z.B. Reishi, Shitake usw.. Die Inhaltsstoffe werden in der Naturheilkunde häufig eingesetzt, um das Immunsystem zu steigern und Nebenwirkung von Chemotherapie und Bestrahlung zu minimieren.