Den Ursachen auf der Spur

Larynxkarzinom

Maligne Erkrankung des HNO- Bereiches haben sich in den letzten Jahren leicht vermehrt. Beim Larynxkarzinom handelt es sich um eine bösartige Erkrankung des Kehlkopfes. Männer sind häufiger betroffen als Frauen so erkranken jährlich ca. 7500 Männer und 2500 Frauen, wobei der Anteil an Frauen stetig steigt. Das Erkrankungsalter liegt meist im höheren Alter. (>60 lj.) Je nach Lage des Karzinoms unterscheidet man Supraglottis, Subglottis oder Glottis. In über 95% der Fälle handelt es sich beim Larynxkarzinom um Palattenepithelkarzinome, wesentlich seltener kommen Adenokarzinome oder kleinzellige Tumor vor.

Sehr häufig findet sich bei Patienten die an einem Kehlkopfkrebs erkrankten, der vermehrte Konsum von Alkohol und Nikotin. Meist geht der Diagnose ein fortwährende Heißerkeit (i.d.R. > 4 Wo.) voraus, auch Schluckbeschwerden, Knoten und Schmerzen führen die betroffenen meist zum Arzt. Diagnostiziert wird die Erkrankung mittels Kehlkopfinspektion, abtasten, Laryngoskopie, CT oder Kernspintomographie etc.

Eine Operation stellt die schulmedizinisch erste Therapie der Wahl dar. Eine Kehlkopferhaltende Operation wird meist versucht, es kann ebenfalls zur teilweisen oder auch kompletten Entfernung des Kehlkopfes kommen.

Eine Chemotherapie wird meist nach der Operation durchgeführt. In späteren Stadien wird häufig eine Bestrahlung durchgeführt.

Komplementäre Therapieansätze der Naturheilpraxis Gallus in Ilsede im Kreis Peine bei Larynxkarzinom:


Vitamin C Hochdosis

Vitamin C verursacht bei hohen Konzentrationen (> 15gr.) in Tumorzellen Wasserstoffperoxid, das die sog. Apoptose (programmierte Zelltod) auslöst. Gesunde Zellen sind davon nicht betroffen und werden auch nicht geschädigt. Ebenso wird durch Vitamin C das Allgemeinbefinden von Krebspatienten verbessert, Nebenwirkungen von Chemotherapie & beim Kehlkopfkrebs besonders Bestrahlung können durch die hochdosierte Zufuhr von Vitamin C eingeschränkt werden.


Artermesia annua intense (Beifuß) das pflanzliche Chemotherapeutikum“

Ein altes, aus der Traditionellen Chinesischen Medizin bekanntes Heilmittel, welches wirksam ist bei bakteriellen Infektionen, Malaria (Nobelpreis 2015) und auch bei Krebs. Tumorzellen haben 15 mal mehr Eisenrezeptoren als gesunde Zellen, so auch diese des Larynxkarzinoms. Über diese hohe Rezeptorendichte gelangt Artemesia in die Tumorzelle und löst Oxidationsprozesse aus, bei denen hochtoxische Hydroxylradikale gebildet werden. Hydroxylradikale sind die aggresivsten und toxischsten Radikale zugleich. In Verbindung mit dem von Vitamin C gebildeten Wasserstoffperoxid kann keine Krebszelle dieser „panzerbrechenden Waffe“ widerstehen. (Zitat Prof.Dr. Kuklinski) Es kommt zum Absterben der Krebszelle.


Ernährung & Bewegung

Neben einer ballaststoffreichen Ernährung empfehlen wir die sog. Paleo,- bzw. LOGI Ernährung, welche einen niedrigen glykämischen Index, also einen niedrigen Blutzuckerspiegel, zum Ziel hat. Die Funktionalität der Mitochondrien („Kraftwerke der Zellen“) steht im Mittelpunkt dieser Ernährungsweise. Das Feststellen von Nährstoffdefiziten hat ebenso Priorität wie bei chronischen Erkrankungen. Auf eine ausreichende Bewegung an der frischen Luft sollte ebenfalls geachtet werden. Studien konnten zeigen, dass mit gesteigerter körperlicher Aktivität nicht nur die Nebenwirkungen der herkömmlichen Therapien minimiert werden können, sondern auch die Gesamtüberlebenszeit sowie eine verminderte Rückfallwahrscheinlichkeit erreicht werden können. 

Sauerstoff - Ozontherapie

Durch die gesteigerte Zufuhr von Sauerstoff O² (Ozontherapie, HOT, Oxyvenierung) können proOxidative Prozesse wie o.g. intensiviert werden. Zugleich wird die Durchlutung im Gewebe deutlich gesteigert sowie Nebenwirkung von Chemotherapie und Bestrahlung minimiert und das Allgemeinbefinden verbessert.

 

Organopeptide

Peptide sind kurze Aminosäureketten, welche eine Stimulierung von Lymphozyten aller Art (z.B. T-Helferzellen) nach sich ziehen und die Freisetzung von Zytokinen (immunologische Botenstoffe) bewirken. Mittels Organpräparate kann das Allgemeinbefinden sowie die Verträglichkeit von Chemotherapie und Bestrahlung gesteigert werden.

Enzymtherapie

Neben dem Einsatz in der Rheumatologie und Autoimmunologie sowie bei chronisch entzündlichen Erkrankungen steht die Behandlung der malignen Geschwulstkrankheiten im Vordergrund. Proteolytische Enzyme sind in der Lage Moleküle wie z.B. das Tumor-CD44 Molekül zu unterdrücken und können  dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Einschränkung des Metastasierungsprozesses leisten. Eine weitere erfreuliche Wirkung ist die Stimulierung des humoralen und zellulären Immunsystem. So konnte in Studien die gesteigerte Phagozytosefähigkeit von Abwehrzellen nachgewiesen werden. Eine weitere erfreuliche Wirksamkeit von Enzymen ist die antiödematöse Wirkung wie z.B. bei Lymphödem nach Mammaamputation.

Orthomolekulare Therapie

Der Einsatz von Mikronährstoffen in Form von z.B. Nahrungsergänzungsmittel hat sich nicht nur zur Minderung von chemotherapeutischen Nebenwirkungen bewährt. Ebenso kann der Einsatz von Selen, Curcuma u.a. positive Auswirkungen auf den Patienten haben.  Speziell beim Kehlkopfkrebs empfehlen wir in der Naturheilpraxis Gallus in Ilsede bei Peine besonder Orthomolekularsubstanzen.
Bereits zum Zeitpunkt der Tumordiagnose weisen Patienten häufig enorme Nährstoffdefizit auf. Speziell im Kampf gegen den Krebs werden antioxidative Nährstoffe stark beansprucht, weswegen der gezielte Einsatz von Mikronährstoffen mehr als sinnvoll sein kann.


Misteltherapie

Die Behandlung mit Mistellektinen ist wohl eine der ältesten und bekanntesten naturheilkundlichen Therapiemethoden im Rahmen der Krebstherapie. Die Inhaltsstoffe der Mistel wirken immunstimulierend und können zur Steigerung der Lebensqualität beitragen. In der Schmerztherapie kann der Einsatz der Mistel als lokale Segmenttherapie erfolgen. Auch in der postoperativen Phase wie auch beim Larynxkarzinom kann die Verabreichung von Mistelpräparaten zu Linderung und einem verbesserten Allgemeinbefinden beitragen. Häufig stellen wir Patienten auf die richtige Dosis ein, und anschließend werden die Applikationen von zuhause aus, selbst durchgeführt.


Mykotherapie

Die Mykotherapie hat ihren Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Verwendet werden Pilze wie z.B. Reishi, Shitake usw.. Die Inhaltsstoffe werden in der Naturheilkunde häufig eingesetzt, um das Immunsystem zu steigern und Nebenwirkung von Chemotherapie und Bestrahlung zu minimieren.